Lebens-welten yoga


Auch wenn es nur "die eine Lehre" gibt, widerspiegelt sich diese in vielen unterschiedlichen und scheinbar teils konträren Yoga-Stilen, abhängig von der geschichtlichen Epoche, den Fähigkeiten und Eigenschaften der AspirantInnen, doch kann man sagen, dass es das eine Ziel gibt:"Selbst-Bewusst-Seins-Verwirklichung".

 

Unsere Yogaklassen basieren prinzipiell auf fünf Stufen des achtgliedrigen Raja-Yoga's:

  • Asanas (Körperübungen)
  • Pranayama (Atemkontrolle)
  • Pratyahara (Sinnesrückzug)
  • Dharana (Konzentration)
  • Dhyana (Meditation)

 Zwei weitere Aspekte sind Japa, das Rezitieren von Mantras und natürlich die "Leichtigkeit des Lachens", denn die "kindlich-spontane Freude" kann das "Feuer im windlosen Raum" entfachen, jenes Feuer das einen brennen lässt Wiederzuentdecken, was man ist. 

CHARAKTERISTIK UNSERER YOGA-KLASSEN


Es ist eigentlich unmöglich unsere Yoga-Klassen zu beschreiben, da sie immer spontan geschehen. Trotzdem gibt es so etwas, wie einen "roten Faden":

  • Freude & Spaß: Wer sich in den Yoga verliebt hat, praktiziert grundsätzlich mit einer Freude aus dem Herzen und ja, man kann auch während einer YogaKlasse lachen!
  • Konzentration: Trotz der Leichtigkeit (Freude & Spaß) in unseren Yoga-Stunden, ist der Konzentrationslevel teilweise fast schon mystisch hoch. Konzentration ist jene Eigenschaft, die die Gedankenwellen glättet. Ist das Wasser still und klar, erkennt man den Grund, sein wahre Seins-Natur (योगश्चित्तवृत्तिनिरोधः ॥२॥ - yogaś-citta-vr̥tti-nirodhaḥ ॥ 2॥)
  • Gesunde, individuelle Asana-Ausführung: Wir unterrichten keine Bodenakrobatik und ein Asana soll individuell, gesund und korrekt ausgeführt werden, auch wenn es dann nicht genauso aussieht, wie bei anderen; wir wollen die Wirkungen der Asanas erfahren und spüren, keine Spiegelbilder produzieren.
  • Asanas / Kriyas / Pranayama / Mantras: Normalerweise stimmen wir uns mit der heiligen Silbe OHM ein (Klangwolke), dann folgen Asanas & Kriyas (Abfolge von teils dynamischen, intensiv geatmeten Asanas), die uns auf Pranayama (Atemübungen), Mantras und Meditation vorbereiten. Den Abschluss bildet immer Shavasana (Totenstellung).