YOGA-STILE


Auch wenn es nur "die eine Lehre" gibt, widerspiegelt sich diese in vielen unterschiedlichen und scheinbar teils konträren Yoga-Stilen, abhängig von den Fähigkeiten und Eigenschaften der AspirantInnen, deren Ziel letztendlich immer das gleiche ist: "Selbst-Bewusst-Seins-Verwirklichung".

 

So gibt es Yoga-Stile, die Körper- und Atemübungen forcieren (Hatha), andere wiederum verfolgen einen klaren achtgliedrigen Pfad (Raja), andere setzen auf die Unterscheidungskraft von relativ-real und absolut-real (Jnana), wieder andere zielen auf die Erweckung der Kundalini ab (Kriya) und genauso gibt es Richtungen in denen absolute Hingabe (Bhakti) in jeder Lebenslage praktiziert wird bis hin zu vollständig bedingungslosen Handeln (Karma / Nicht-Handeln im Handeln).

 

Mit Purna Yoga bieten wir den Integralen Yoga an, d.h. dieser Weg vereint die oben erwähnten Yoga-Stile.

 

Gemäß der 5-Elemente-Lehre sind die Yoga-Klassen der Jahreszeit angepasst. Im Herbst liegen wir den Fokus auf das Element Metall (Lunge - Dickdarm), im Winter auf Wasser (Blase - Niere), im Frühjahr auf Holz (Leber - Gallenblase), im Sommer auf Feuer (Herz - Dünndarm) und in den Übergangszeiten auf Magen und Milz.

 

CHARAKTERISTIK UNSERER YOGA-KLASSEN


Es ist eigentlich unmöglich unsere Yoga-Klassen zu beschreiben, da sie immer spontan geschehen. Trotzdem gibt es so etwas, wie einen "roten Faden":

  • Freude & Spaß: Wer sich in den Yoga verliebt hat, praktiziert grundsätzlich mit einer Freude aus dem Herzen und ja, man kann auch während einer YogaKlasse lachen!

  • Konzentration: Trotz der Leichtigkeit (Freude & Spaß) in unseren Yoga-Stunden, ist der Konzentrationslevel teilweise fast schon mystisch hoch.

  • Gesunde, individuelle Asana-Ausführung: Wir unterrichten keine Bodenakrobatik und ein Asana kann nur individuell, gesund und korrekt ausgeführt werden, auch wenn es dann nicht genauso aussieht, wie bei anderen; wir wollen die Wirkungen der Asanas erfahren und spüren, keine Spiegelbilder produzieren.

  • Asanas / Kriyas / Pranayama / Mantras: Normalerweise stimmen wir uns mit der heiligen Silbe OHM ein (Klangwolke), dann folgen Asanas & Kriyas (Abfolge von teils dynamischen, intensiv geatmeten Asanas), die uns auf Pranayama (Atemübungen), Mantras und Meditation vorbereiten. Den Abschluss bildet immer Shavasana (Totenstellung).