WAS IST DIE ESSENZ DES WORKSHOPS?


Das Herzstück dieses Workshops ist "das wahrhafte Erfahren von Prana", kein theoretisches Gerede, keine lehrsamen Zitate aus Schriften. Vor allem aber keine "Vorstellung von Prana", sondern Du wirst Prana tatsächlich "erspüren-erfahren-erleben". An diesem Punkt startet der eigentliche Pranayama!


Wie kann ich mir das genau vorstellen?


Du kannst und sollst es Dir gar nicht "vorstellen", du sollst es erleben. Konkret werden wir im Workshop folgenden Weg beschreiten:

 

Wir beginnen mit vorbereitenden Asanas & Kriyas, um das Instrument "Körper" zu stimmen. Du bekommst von mir verschiedene "Aufwärm-Sets" aus dem Hatha-, Kundalini- und Prana Kriya-Yoga, allerdings ist es mir wichtig, dass Du kein BlindCopy machst, sondern den "Sinn hinter den Übungen" erkennst und deinen Erfahrungsschatz an Asanas, deinen Stil, deine Vorlieben integrierst.

 

Der nächste Schritt ist das Finden des individuellen festen Sitzes und die Adapation über minimale Positionsvariationen, um den Pranayama-Klang höher oder tiefer, klarer oder dumpfer, schärfer oder weicher ertönen zu lassen. Dies ist der anatomische Teil des Workshops, in dem Du spielerisch die

  • Funktionen von Wirbelsäule-Becken-Zwerchfell,
  • das Zusammenspiel von Beckenboden, Zwerchfell, Stimmbänder und Trommelfelle,
  • die wichtigsten Akupunkturpunkte & ihre Wirkungen,
  • Nadis & Körperhaltung - mystische Schwesterlichkeit der T.C.M. und Ayurveda,
  • 5 unterschiedliche westliche Grundatemtechniken (Brustkorb, Bauch, etc.),
  • unmittelbar bewusst gesteuerte Hormonausschüttung,
erlernst und erfährst.Der letzte Punkt ist das Wissen um den alles entscheidenden Muskel für Pranayama, jenen Muskel, der das Kiefer, das Zwerchfell und den Druck im Ohr reguliert und direkt mit dem Herzen verbunden ist - ohne diesem Wissen bleibt Pranayama eine reine Technik bzw. werden erwünschte Wirkungen nicht erzielt, so wie Asanas ohne dem Wissen des dreifaltigen Weges (Intuition, Atem, Form), des Loslassens und der Hingabe reine Gymnastik bleiben.
Nun beginnen wir ALLE klassischen Pranayama-Techniken zu praktizieren, üben und spielerisch zu erleben:
  • puraka kumbhaka recaka
  • kapalabhati
  • nadi shodhana
  • bhastrika
  • shitali / shitkari
Und diese natürlich in, je nach Gruppe, enormen Variationen (ich selber z.B. praktiziere bis zu 20 verschiedene kapalabhatis).
Diese technische Art nenne ich den ÄUSSEREN PRANAYAMA. Warum?
Wir achten hier besonders auf technische Aspekte, wie
  • Impulspunkt (wo passiert der Atemimpuls),
  • Impulsrichtung (wie wird der Atem initiiert),
  • Atemqualität hinsichtlich Klangfarbe
  • Atemqualität hinsichtlich der mAtrAs (Zeit und Raum)
  • Elyptische- & Kreis-Atmung
  • Reiskornatmung
  • Springbrunnenatmung
  • Bogenatmung
und natürlich wiederum das reale Erfahren der immensen Auswirkungen von minimalsten Änderungen in der Haltung, welche das Klangbild und somit die Wirkung von Pranayama immens beeinflussen. Im äußeren Pranayama lernst Du die Atemtechnik an sich, also das Wechselspiel von Körperhaltung, Atemtechnik, Klangveränderungen durch Positionsvariationen, etc. Alles sinnlich erfahrbar, alles sichtbar und mit den äußeren Sinnen wahrnehmbar. Dieser Teil ist die Basis, jedoch weit entfernt von dem, was Pranayama eigentlich darstellt. Es ist vergleichbar mit der Asana-Praxis & Spiraldynamik. Auf sichtbar-physischer Ebene wirst du technisch sauber Atemübungen praktizieren können, wirst ein tiefes Verständnis von Körperhaltung zu Atemtechnik entwickeln. Doch ehrlichgesagt ist es noch ein farbloses Gefäß.
Nun kommt "INNERES PRANAYAMA", denn wir fügen die Vayus, Bandhas, Hand- & Mund-Mudras, die Konzentrationspunkte, die Konzentration (Dharana) und De-Konzentration (Adharana) und Pratyahara (den Sinnesrückzug) ein.
Wenn der Körper perfekt vorbereitet ist, die Technik in Fleisch & Blut übergangen ist, verlassen wir die "Welt des Sichtbaren" und betreten pranamayakosha. Dies ist das Herzstück, denn nun wirst Du wahrhaftig in direkten spürbaren Kontakt mit prana kommen. Du wirst es wirklich spüren. Faszination pur.
Die Welt im Außen ist still. Die entscheidende Frage dieses Workshops, die nur Du Dir selbst beantworten kannst, aufgrund deiner an diesem Wochenende erlebten & gemachten Praxiserfahrung ist "ob der Atem den prana lenkt, der prana den Atem oder wechselweise". Jedoch ist auch diese Frage-Antwort keine philosophische oder lehrbuchmäßige, nein, Du wirst Die Antwort für Dich erkennen, weil du deine inneren Sinne auf die Wahrnehmung von prana geöffnet hast.
Letztendlich, wenn Du von prana geküsst wurdest, kommt der Workshop zum lichtvollen Höhepunkt. An diesem Punkt spielen wir, ja wir spielen wie begeisterte Kinder, voll Neugier und Mut, mit den Polaritäten Konzentration (dharana) und De-Konzentration (Adharna), würzen die Pranayama-Praxis mit den Gaben des Loslassens und der Hingabe und, mit etwas Glück, wirst Du die Essenz von Pranayama tatsächlich erleben - kevala kumbhaka.

DIE WAHRNEHMUNG VON PRANA


Eine der zahlreichen Fragen zu diesem Workshop ist, wie ich (Alexander Dass Prem) persönlich "Prana wahrnehme und eine weitere Frage in diesem Themenkomplex lautet in etwa: "Ich praktiziere schon so lange Hatha-Yoga oder Kundalini-Yoga, aber ich spüre nichts, ich sehe nichts und nun frage ich mich, ob dieser Workshop nicht zu "schwierig" oder unmöglich ist für mich"?

WIE SPÜRT ALEXANDER DASS PREM "PRANA"


Verlockend wäre eine wunderschöne gefühlsbetont farbenprächtige Antwort, doch ich werde sie nicht geben. Nicht weil mir wortklangreiche Erklärungen fehlen würden, jedoch weil in meinen Antworten bereits ein potentieller Irrweg liegt.

 

Die Wahrnehmung von prana findet nicht über Hören, Sehen, Schmecken, Fühlen oder Riechen statt, denn ein ganz wesentlicher Aspekt des inneren oder wahrhaften Pranayamas ist der Sinnesrückzug. Du kannst es Dir so vorstellen, dass die Welt im Außen komplett außerhalb deiner Wahrnehmung ist. Ob Du nun die Fliege auf deinem Arm nicht mehr spürst, die Stimmen der spielenden Kinder nicht mehr hörst, den duftenden Apfelstrudel im Holzofen nicht mehr riechts, oder aber du alles wahrnimmst, es jedoch keinerlei gedankliche Reaktionsmuster auslöst obliegt deiner Eigenschaftstendenzen. Fakt ist, die äußeren Sinne sind geschlossen.

 

Die Wahrnehmung in der inneren Welt ist vollkommen anders. Ich könnte dies hier über geometrische Strukturen, über Klangmuster, subtile Wolkenbilder oder in Worte nicht zu fassendes Harmoniewissen beschreiben. Ich mache es nicht. Warum?

 

In vielen Büchern liest man, man soll sich Farben vorstellen, Richtungslinien vorstellen, etc., geschrieben von höchst erfahrenen Pranayama-Praktizierenden. Doch Vorstellung kann eine Leistung des Verstandes sein, der Verstand ist zuständig für die Wahrnehmung im Außen. Beschreibungen, vielmehr Umschreibungen "einer Wahrnehmung aus der Welt des Inneren" sind nichts als persönliche Versuche diese Wahrnehmungen in Worte und Bilder der äußeren Welt umzuwandeln. 

 

Vielmehr noch kann eine zwanghafte Vorstellung von Farbe, Form oder Klang dazu führen, dass Du eben nicht "hinter den Verstand" gelangst, was aber das Um und Auf ist. Jeder der in Pranayama verliebt ist und praktiziert, hingebungsvoll und loslassender Natur, mutig wie ein Kind, achtsam wie eine Mutter, im tiefsten Glauben an "das Sein-per-Se", wird prana selbst erfahren. Und genau das wirst Du!

 

In meinen Workshop geht es jedoch nicht darum, dass Du "meine eigenen von mir gemachten Erfahrungen" kopierst, sie dir vorstellst. NEIN! Meine Aufgabe ist Dir zu helfen an die Tore der inneren Wahrnehmung zu gelangen, um Dir die Möglichkeit zu schenken, prana selbst zu erfahren, deine eigenen Schlüsse zu ziehen!

ICH SPÜRE NICHTS, ich sehe nichts - ist der Workshop nicht zu schwierig für mich?


Ein ganz spezieller Aspekt meiner Workshops ist, dass ich nicht traditionseng statisch unterrichte, vielmehr anerkenne ich die Schönheit der Vielfältigkeit, der Erfahrungen und Meinungen. Deshalb weigere ich mich in "fixen Farben, Richtungen und Techniken" zu unterrichten, jedoch bemühe ich mich Dir zu helfen, DIE EINE Qualität in Dir "herauszukitzeln", die deine Stärke ist.

 

Manche haben die Gabe der Visualisierung, hier arbeite ich über Märchen, Geometrien, Farben und Formen. Manche haben die Gabe des inneren Klangs, hier dirigiere ich über Klangfarbe und -Spektrum, Tonhöhen, Rhythmen, manche haben die Gabe der subtilen "wortlosen" Gefühlswahrnehmung, hier berühre ich über Empfindungswahrnehmungen und dann gibt es jene, die glauben gar nichts wahrzunehmen, hier führe ich über subtile Körperwahrnehmung in tiefste Entspannung, in einen Zustand der "Wunschlosigkeit" und schlagartig, wenn das "unbedingte spüren wollen" aufgegeben ist, macht es … Woooom.

 

Wie Du siehst, ist Pranayama nur zu einem geringen Teil Technik, vielmehr Wahrnehmung und totale Achtsamkeit und die Kunst liegt in der absoluten körperlichen Entspannung, geistigen Frische, Wunschlosigkeit und dem Wissen seiner einen wahren Wahrnehmungsstärke.

 

Und eines kannst Du mir glauben, ich war einer aus der Abteilung "ich spüre nichts", aber nachdem ich das Tor ins Prana-Reich durchschritten habe, war die Unglaublichkeit, die unfassbare Schönheit dieser Erfahrung noch viel gewaltiger! Es gibt einen kleinen Trick, der immer funktioniert ;-)

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